Tierra sín mal

Colina del sol

23
Fe
El Contenedor
23.02.2019 01:53

Gestern sollte, juchhuuuu, unser Container auf unserem Grundstück eintreffen. Morgens, wir wollten gerade zum Einkaufen fahren, bekamen wir die Nachricht das ein Lkw mit unserem Container unterwegs ist. Also mussten wir uns mit unserem Einkauf sputen und durften keine Zeit verlieren. So machten wir uns auf den Weg unsere täglichen Lebensmittel einzukaufen. Man bedenke, nur für die Fahrt zum Supermarkt haben wir allein schon 45 Min. nötig und zurück das selbe nochmal. Also dann mal zackig das nötigste eingekauft!

Kaum waren wir wieder zu Hause angekommen bekamen wir auch schon die Nachricht vom Lkw-Fahrer, er ist in 20 Minuten in Caaguazú. So sprang Theo gleich ins Auto um den Lkw im Kreisverkehr zu treffen und zum Grundstück zu lotsen.

Nach 1,5 Stunden kam Theo ohne Lkw aber mit Fahrer zurück. Ich staunte nicht schlecht. Was war nun passiert!? Nun, der Lkw war eine 3 Achser Zugmaschine mit einem 3 Achser Aufleger. Also ein riesiges Teil von Lkw. Darauf hätten 3-4 Container unserer Größe gepasst. So ein riesiger Lkw, für unseren kleinen Container, wäre nicht nötig gewesen, zumal das riesige, lange und schwere Gefährt nicht für unsere Erdstraßen geeignet ist. Er wäre niemals bis hierher gekommen. Wenn aber doch, er hätte hier nicht wenden bzw. nicht wieder zurück fahren können. Jetzt war guter Rat teuer!

Theo wäre nicht Theo, wenn er nicht eine gute Idee bzw. einen guten Bekannten gehabt hätte. Flugs den guten Bekannten angerufen und um Rat bzw. Hilfe gebeten. Andreas, der Bekannte, half auch sofort, ohne wenn und aber. Der Container konnte glücklicherweise auf seinem Firmengelände abgeladen werden. Da es nun aber schon recht spät war und es schon dunkel wurde, wurde der Container nur noch schnell gesichert und dann ab nach Hause.

Heute Morgen fuhren Theo und unser Freund Kurt zum Container. Dieser sollte entladen werden damit er dann leichter wird und so auf unser Grundstück transportiert werden kann. So wurde also der Inhalt auf Lkws verladen, die dann unsere Habe zu uns brachten.

Während die Männer für die nächste Ladung wieder zurück zum Container fuhren, habe ich alles in den einzelnen Hütten verstaut.

Äääääändlich wieder eine Waschmaschine!

Ab sofort gibt es auch bei uns kaltes Bier :-)

 

 

Ein Hauch von Küche ;-)

Man bedenke, diese ganze Ab.- Um.- und Aufladerei und Räumerei musste bei kuscheligen 38°C erledigt werden!

Den anstrengenden Tag beendeten wir mit einem ausgiebigen und entspannten Grillen.

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