Tierra sín mal

Colina del sol

17
M
Ach, die Zeit vergeht....
17.03.2020 15:52

.....wie im Flug!

Nun ist schon wieder der halbe Monat rum und ich komme erst jetzt dazu hier etwas zu schreiben.

Aber der Reihe nach 😉

 

Am Neubau unseres Capataz geht es weiter und man sieht den Fortschritt.

Es wurde innen und außen alles verputzt und innen wurde alles weiß gestrichen.

Schöne Aussicht aus den Fenstern des Neubaus über das herrlich weite Land.

Nach und nach werden alle Türen und Fenster eingehängt und der Boden wird gefliest.

Auch an Strom bzw. Licht soll es selbstverständlich unserem Capataz nicht fehlen.

Ja, ich denke unser Capataz bekommt ein kleines aber doch sehr schnuckeliges Häuschen. Er freut sich schon sehr und kann seinen Einzug kaum erwarten. 🙂


Unsere Fenster sind nun auch vergittert.


Baumbienen und Kolibris

Schwer zu erkennen aber der Einflugtrichter ist gekennzeichnet.

Diese kleinen wilden Minibienen die tatsächlich nicht größer als ein Stecknadelkopf sind haben ihren Bienenstock in diesem Baum. Es besteht ein fleißiges Gewimmel beim Ein.- und Ausfliegen des Bienenstocks. Diese Art der Wildbienen gibt es hier sehr oft. Auf unserem Terreno haben wir 3 Völker in 3 verschiedenen Bäumen von denen ich weiß. Man hat beim fällen der Bäume, die diese Wildbienen beherbergten, sage und schreibe bis zu 7 Liter Honig finden können. Was ja mal eine riesige Menge für so ein Volk von Kleinstlebewesen ist.

An unseren Kolibritränken ist regetr Betrieb. Wir haben im Moment bis zu 7 in den Bäumen sitzen die warten bis Platz an der Tränke ist. Jeder will der Erste sein und jeder will überall sein. Keiner gönnt seinem Kameraden auch nur einen Tropfen.

Den ganzen Tag herrscht an den Tränken ein herrliches Schauspiel und eine fantastische Flugschau.


Ein Ausflug nach Nueva Colombia

In Nueva Colombia haben wir vor einigen Tagen unser neues Familienmitglied abgeholt.

Das ist Luna, eine 6 Jahre alte Schäferhündin.

Sie ist scheinbar seinerzeit als Welpe von Deutschen gekauft worden, später (warum auch immer 🤔) ausgesetzt worden und landete auf der Straße. Dort lebte sie einige Zeit bis sie dann trächtig war und von wiederum Deutschen aufgenommen wurde. Dort durfte sie in Ruhe ihre Welpen bekommen und, bis diese vermittelt waren, betreuen. Da diese Familie selber schon 6 Hunde hat wollten sie Luna nach der Kastration in gute Hände abgeben.

Wir suchten noch eine erfahrene Hündin für unsere "Welpen". Unsere Beiden (Inge und Ursel) bekommen von unserem alten Gustl leider nichts beigebracht. Er möchte mit ihnen nichts zu tun haben. Daher lebten die beiden Mädchen bisher als 2er Rudel allein. Mit einer erfahrenen Hündin dabei, so dachten wir, wäre es für beide eine Bereicherung und könnten von ihr noch etwas lernen. Ja, und dem erfahrenen Hund wollten wir ein gutes Zuhause geben.

Nach der Ankunft zu Hause war die erste Begrüßung sehr ruhig und verhalten.

Man beschnupperte sich und gut war's.

Der erste Spaziergang verlief sehr entspannt.

Luna hatte eine 3,5 Stunden Autofahrt hinter sich und war nun froh endlich wieder zu laufen. Neugierig erkundete sie die neue Umgebung. Von den anderen Hunde wollte sie noch nicht viel wissen.

Luna freute sich die Wasserstelle zu sehen. Sie, in ihrem dicken Fell, wollte sich dringend abkühlen. Selbstverständlich ließen sich die anderen 3 Kameraden auch nicht lange bitten.

Auf dem Rückweg wurde noch schnell der Hundestall besichtigt.

Nach der langen Autofahrt, dem ausgiebigen Spaziergang und dem verdienten Mittagessen verbrachte man den Rest vom Tag mit Ruhen.

Luna ist ein sehr schöner, sehr lieber und sehr wachsamer Schäferhund. Wir hoffen das sie sich bei uns gut einlebt und wohlfühlt, von den anderen akzeptiert wird und schließlich unser Rudel durch sie größer wird.

¡Vamos a ver!

Die erste Woche im März
Eine Woche der Eingewöhnung